Schattenbericht zur Umsetzung der Istanbul-Konvention in Deutschland
Dieser Schattenbericht dokumentiert aus neurobiologischer, pflegeethischer und menschenrechtlicher Perspektive die Umsetzung der Istanbul-Konvention in Deutschland.
Die Istanbul-Konvention verpflichtet Staaten dazu, Frauen, Kinder und Betroffene häuslicher Gewalt wirksam zu schützen, Gewalt zu verhindern und Betroffene zu unterstützen.
Schattenberichte ergänzen die offiziellen Regierungsberichte. Sie machen sichtbar, wo Schutzsysteme funktionieren – und wo strukturelle Lücken bestehen.
Der vorliegende Bericht analysiert unter anderem:
- die Zusammenarbeit zwischen Institutionen
- Risiken in Hochkonflikt- und Gewaltkontexten
- traumabezogene Fehlinterpretationen in Verfahren
- die Bedeutung von Dokumentation, Pflege und interdisziplinärer Zusammenarbeit im Gewaltschutz
Der Bericht wurde im Rahmen des GREVIO-Evaluationszyklus 2025/26 beim Europarat eingereicht.
Die Veröffentlichung dient der Transparenz, der fachlichen Diskussion und dem Schutz stiller Betroffener, deren Erfahrungen in institutionellen Verfahren häufig unsichtbar bleiben.
Der vollständige Schattenbericht mit Analyse struktureller Schutzlücken und Handlungsempfehlungen steht hier zum Download bereit.
Der Bericht enthält eine Executive Summary sowie sechzehn thematische Kapitel zur strukturellen Analyse des Gewaltschutzsystems.
Er verbindet fachliche Perspektiven aus Neurobiologie, Pflegepraxis und institutioneller Systemanalyse.
Ziel ist es, Zusammenhänge sichtbar zu machen, die in einzelnen Verfahren oft getrennt betrachtet werden.
Einzelne Themen aus dem Bericht werden auf dieser Webseite zusätzlich in Form eigenständiger Fachartikel erläutert.